Wo sollen die Hortkinder untergebracht werden?
Stadtelternrat schreibt offenen Brief an CDU/FDP
19.05.2010 Visselhövede. (r/hm).
Für den Stadtelternrat visselhövede schrieben Monja Hörl, Joachim Füllenbach, Ingrid Brenke, Karsten Brumpreiksz, Christine Falkenstein, Martina Gräf, Frank Jäger, Cora Leefers, Steffi Micke, Sabine Schmedt und Thomas Wachtmann jetzt einen offenen Brief zum Thema Umzug des Hortes an die Gruppe CDU/FDP im visselhöveder Stadtrat
Wir haben bei der Ratssitzung Ende April zur Kenntnis genommen, dass die Wünsche vieler Beteiligten (Kinder, Eltern, Fachpersonal des Horts, Schulleitung der GrundSchule, städtische Verwaltung) ignoriert wurden“, heißt es in dem Schreiben an die Ratsmitglieder.
"Wir wollen in diesem Brief nicht auf das Für und Wider einer Hortunterbringung im Haus des Gastes eingehen. Die Fakten und insbesondere die Vorteile sollten mittlerweile allen Entscheidungsträgern bekannt sein. Uns liegt am Herzen, den Hortkindern eine Unterbringung zu ermöglichen, in der eine optimale Betreuung und eine gute pädagogische Arbeit möglich sind. Dafür stehen Sie jetzt in besonderer Verantwortung, denn das neue Schuljahr beginnt bald und es gibt von Ihnen keine Lösung für die Unterbringung des Hortes.“
Der Stadtelternrat stellt folgende Fragen, zu denen um Stellungnahme gebeten wird:
- Haben Sie sich den Hort in der GrundSchule mit den zurzeit 23 zu betreuenden Kindern einmal angeschaut und sich ein Bild von der räumlichen Situation gemacht?
- Haben Sie ein persönliches Gespräch mit dem verantwortlichen Fachpersonal geführt?
- Welche räumliche Lösung für eine optimale Betreuung der Hortkinder unter Beibehaltung der sehr guten pädagogischen Arbeit, auch im Hinblick auf die voraussichtlich steigende Zahl der zu betreuenden Kinder, schlagen Sie vor?
"Wir erhoffen uns von Ihnen den Mut, einen vernünftigen Dialog mit allen Beteiligten zu führen, um eine optimale Lösung für den Hort zu finden“, schreiben die Elternvertreter. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG